Querflöte

Die Querflöte ist ein Holzblasinstrument

Die Querflöte ist heute ein bedeutendes Solo- und Orchesterinstrument. Auch im Jazz und der Rockmusik wird die Querflöte eingesetzt.

Die moderne Querflöte besteht aus folgenden drei Teilen:

  • Kopfstück,
  • Mittelstück,
  • Fußstück

Der Flötist und Instrumentenbauer Theobald Böhm gab der Querflöte ihre heutige Form (wieder zylindrisch). 1832 entwickelte dieser ein chromatisches Klappensystem, das die Anbringung der Tonlöcher allein nach akustischen Gesichtspunkten ohne Rücksicht auf die Greifbarkeit ermöglichte. In Frankreich errang dieses System schnell große Beliebtheit, in Deutschland hielt sich lange noch das „alte“ System. Heute sind fast alle modernen Flöten sogenannte Böhmflöten. Dieses System wurde auch auf andere Holzblasinstrumente (zum Beispiel die Klarinette) übertragen.

Moderne Flöten nach dem Böhm-System werden in verschiedenen Größen gebaut:

 

  • Piccoloflöte in C, jedoch eine Oktave höher transponierend
  • kleine Flöte in F: eine Quart höher als die große Flöte 1)
  • große Flöte in C
  • große Flöte in Ces (für Spielmannszüge) 1)
  • Flauto d’amore in B: Ganzton unter der großen Flöte 1)
  • barocke Flauto d’amore in A oder As: kleine bzw. große Terz unter der großen Flöte
  • Altflöte in G, früher auch in F und Es (zur Altflöte in G siehe auch unter Theobald Böhm)
  • Tenorflöte in A oder B
  • Bassflöte: eine Oktave tiefer als die große Flöte
  • Kontrabassflöte: eine Oktave tiefer als die Bassflöte 1)
  • Subkontrabassflöte: eine Oktave tiefer als die Kontrabassflöte 1)

1) Diese Modelle kamen in den letzten 15 Jahren hinzu

Der Unterricht wird im Einzel- und Gruppenunterricht mit 2 – 4 Schülern angeboten.