Tuba

Schon die alten Römer bliesen ins Blech, vorwiegend um Signale zu geben. Heute finden wir Blechblasinstrumente in Sinfonieorchestern, Blasorchestern, Big- Bands sowie Pop- und Jazzformationen. In Bezug auf Material und Anblastechnik gibt es viele Gemeinsamkeiten und doch klingen die Blechblasinstrumente recht unterschiedlich.

Die Tuba sorgt innerhalb der Blechblasinstrumente für die tiefen Tonlagen, wobei ihr Klang weich und rund ist. Obwohl die Tuba ein gewichtiges Instrument ist, entlocken ihr Könner mit Leichtigkeit geschmeidige Melodien.

Das Hauptmerkmal der Tuba ist die starke Erweiterung der Bohrung (weite Mensur) in einem Verhältnis von bis zu 1:20 vom Mundstück bis zum Schallstück des Instrumentes.
Die Kontrabasstuba in B besitzt mit 580 Zentimetern die größte Grundrohrlänge aller Blechblasinstrumente. Einschließlich aller Ventilschleifen kommt dieses Instrument sogar auf 966 Zentimeter Länge.

Im Sitzen ruht die Tuba auf den Oberschenkeln des Bläsers, bei kleineren Tubisten mit besonders großen Instrumenten auch auf dem Stuhl selbst. Zum Spiel im Stand ist ein spezieller Ständer, ein Schultergurt oder ein Tubagürtel (Tubabelt) erforderlich. Der Trichter weist in der Regel nach oben und meist leicht nach links bei Ausführung mit Drehventilen, bzw. nach rechts bei Ausführung mit Périnet-Ventilen (vom Spieler aus gesehen).

Die Finger der rechten Hand liegen auf den ersten drei bis fünf Ventilen. Mit der linken Hand wird das Instrument gestützt und je nach Konstruktion werden bis zu drei weitere Ventile, die der besseren Intonation dienen, gedrückt.
Die Tuba wird mit einem Kesselmundstück gespielt.

Verwandte Instrumenten sind das Tenorhorn und das Euphonium.

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