05.03.2016: Lehrerkonzert

In der vollbesetzten Jakobikirche konnte man am Samstag, den 05.03.2016 ein buntes Programm der Musikschullehrer und ihrer Gäste erleben.

Ein Beitrag war interessanter, als der andere. Von der eher klassischen Besetzung Violine/Viola und Klavier, oder Blechbläserquintett zu eher ungewöhnlichen Kombinationen wie z.B. Cello und Akkordeon oder Bassklarinette und Kontrabass.

Lehrerkonzert zuschnitt Michael+ H.Bartsch DSC00244Michael Ressel und Heiner Bartsch (a.G.) mit Eigenkompositionen für E-Gitarre und Klavier, mal träumerisch, mal fröhlich, sorgten für eine gelunge Einstimmung auf das folgende Programm.

Lehrerkonzert zuschnitt Caris dieter DSC00258Beinah mystisch wurde es mit „Nety“ von Caris und Dieter Hermes: scheinbar von irgendwoher schienen die ersten Töne des Kontrabasses zu kommen, der Klang der bassklarinette erinnerte zeitweise an ein Didgeridoo. Eine ungewohnte Kombination, mit viel Klanggenuss.

Lehrerkonzert DSC00268 triozuschnittLibertango von Astor Piazolla eigentlich nicht ungewöhnlich ein Akkordeon in der Tangomusik, in Kombination mit Violine und Cello aber doch eine eher überraschende Kombination. Mit viel Gefühl spielten Nikola Komatina, Kahrin Fischer und Margarita Bergen.

Lehrerkonzert DSC00288 Nikola FlorianFast einer kleinen Unterhaltung folgen konnte man bei den Klezmer Traditionals, die Florian Stubenvoll und Nikola Komatina mit einem Augenzwinkern darboten.

Ebenso interessant waren die weiteren Beiträge des Konzertes: Maxia Wang und Jeanie Chang-Grewe (a.G.) zeigten ihre Virtuosität bei einer Suite of Spanish Dances für Viola und Klavier , Maragrita Bergen und Tatjana Sereda (a.G.) spielten das bekannte Liebesleid von Kreisler für Violine und Klavier, eine Gambensonate von Johann Sebastian Bach erklang in der Besetzung Cello und Akkordeon (Kathrin Fischer und Nikola Komatina), die Akkordeon -Begleitung dabei so zart, dass es manchmal fast nach Streichinstrument klang. Leise Töne von der eindrucksvoll virtuos gespielten Gitarre von Igor Merkel wechselten sich ab mit dem kräftigen Blechbläserquartett von Victor Ewald (Hellwechblech: Jürgen Erwert und Witold Baczkowski sowie a.G. Maurice Vaughan, Gunter Schmidt und Ralf Böbel). Das Chancemble 3einhalb (Dagmar C.Weinert, Regina Rothenbusch-Streblow und Andreas Hermeyer) sorgte für Gänsehautfeeling mit den eindrucksvoll vorgetragenen Songs „Sage Nein!“ von Konstantin Wecker und „Ich glaube“ von Udo Jürgens. Dagmar C. Weinert wies in einem kleinen Vorwort auf die noch immer währende Aktualität dieser Texte hin, was die Eindrücklichkeit und Nachdenklichkeit des Vortrags noch verstärkte. Zum Schluss des Konzertes gab es dann mit „Some bars of samba“ eine Komposition von Guido Schlegel noch einmal vergnüglich lateinamerikanisches Flair gespielt von Caris Hermes (Kontrabass, Dieter Hermes (Sopransaxophon), sowie Guido Schlegel (Klavier).

Ein schöner, kurzweiliger Abend, an dem die ganze Bandbreite des musikalischen Schaffens an der Musikschule zu spüren war. – Danke an alle Beteiligten!