Cello, Violoncello

Fast alle Klangmöglichkeiten, die die Violine (Geige) und Viola (Bratsche) bieten, hat auch das Violoncello, auch Cello genannt. An Größe und Tonumfang übertrifft es diese sogar. Seine vier Saiten werden mit einem Bogen zum Klingen gebracht. Das Violoncello ist unten am Korpus mit einem Stachel versehen und wird zum Spielen zwischen die Beine des Spielers mit dem Stachel auf den Boden gestellt. Es ist eine Oktave (8 Töne) tiefer gestimmt als die Viola und hat eine enorme Klangfülle, die von der Tiefe des Basses über eine sehr schöne Mittellage bis in den „ewigen Schnee“ reicht. In der frühen Zeit kam dem Violoncello vorwiegend die Funktion des Basso continuo zu, bei der es für die tragende Bassstimme zuständig war. Aber bereits im 17. Jahr hundert wurden auch Solokonzerte komponiert. Heute ist das Violoncello in Klassik, Jazz, Folklore, Rock und Pop zu finden. In der modernen Musikwelt wird das Violoncello auch schon mal mit einem Tonabnehmer versehen oder tritt als E-Cello in Erscheinung. Für einen frühen Beginn (ab ca. 4 Jahren möglich) stellt die Musikschule Mietinstrumente in altersgerechter Ausführungen vom 1/8 bis hin zum 4/4 Violoncello zur Verfügung.